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Γρ. Κωνσταντέλλος Υπ. Δήμαρχος Βάρης Βούλας Βουλιαγμένης Γρ. Κωνσταντέλλος Υπ. Δήμαρχος Βάρης Βούλας ΒουλιαγμένηςΓρ. Κωνσταντέλλος Υπ. Δήμαρχος Βάρης Βούλας ΒουλιαγμένηςΓρ. Κωνσταντέλλος Υπ. Δήμαρχος Βάρης Βούλας Βουλιαγμένης12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace12/01/2014 Εκδήλωση στο Divani Apollon Palace
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RHEIN - RUHR

Mittwoch, 5. August 2009

Laumann: Grippe kein Grund, Kirmes abzusagen
Theo Schumacher
Dusseldorf. Grofiveranstal-tungen in NRW sind wegen der die Schweinegrippe vor-erst nicht gefahrdet. „Es gibt keinen Grund, FuBballspiele oder Kirmesfeste abzusagen", sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gestern mit Blick auf den Bun-desliga-Start am Samstag und die bevorstehende Cranger Kirmes. Often bleibt dagegen, ob die Schule nach den Ferien planmaKig am 17. August be-ginnt. Dariiber wird kommen-den Dienstag entschieden.
  Dabei will sich das Land auch auf Erfahrungen anderer Bundeslander stiitzen, wo die Schule bereits in dieser Woche beginnt. Eine Verschiebung kam weder in Niedersachsen noch in Thuringen oder Sach-sen-Anhalt in Frage, ergaben telefonische Ruckfragen. Das habe der Verlauf der Krank-heit „nicht gerechtfertigt", so Laumann. Erneut forderte er aber die Schulen in NRW auf, vorsorglich den Zustand ihre Sanitaranlagen zu iiberpriifen. Bei einem Krankheitsfall in der Familie empfiehlt der Minister den Angehorigen sieben Tage in „hauslicher Quarantine". Eltern erkrankter Kinder sollten dem Arbeitgeber ein arztliches Attest vorlegen. In der Regel seien Kinder elf Tage und Erwachsene sieben Tage ansteckend. Landesweit er-krankten bisher 2782 Men-
Gerd Hohler
Dortmund/Athen. Derkleine Nikos steht vor dem groEen Schild - und staunt: ,,450 Jah-re?" So lange dauert es, bis sich eine Plastikflasche zer-setzt hat. Das hat der Achtjah-rige eben am Strand des Athe-ner Kiistenvororts Voula ge-lernt. GroEe, bunte Schilder il-lustrieren seit kurzem in Voula den Badegasten, wie dauerhaft der Mull ist, den viele achtlos an den Stranden zuriicklassen. Die Idee dazu hatte die deut-sche Diplom-Grafikerin Silvia Kramer.
»Wenn man jemanden ansprach, gab es meist nur ein Achselzucken«
 
  Sie lebt seit einigen Jahren zeitweilig in Vouliagmeni bei Athen - und argert sich als Griechenland-Fan iiber den Mull an vielen Stranden: „Ich bin auf die Idee gekommen, weil ich standig sehe, wie alle ihren Abfall uberall hin-schmeiRen und in der Bucht, in der ich regelmaBig schwim-men gehe, sich von Mai bis September immer mehr Mull ansammelt", sagt die Dort-munderin.
  Mit diesem Eindruck ist Silvia Kramer nicht allein: Die Sonne strahlt von einem wol-kenlosen Himmel, das Wasser scheint glasklar, aber an vielen Stranden stolpert man iiber leere Wasserflaschen und ver-beulte Cola-Dosen. Zigaret-




mer. Tatsachlich ist das Um-weltbewusstsein in Griechenland bisher unterentwickelt: Man schmeifit einfach weg, was man nicht mehr gebrau-chen kann, egal wo.
  „Erst als ich einmal gesagt habe: ,WeiBt Du, dass eine Alu-Dose bis zu 500 Jahre
Silvia Kramer mit Mh=s , le-Biirgermeister Grigoris Konstantellos vor einem Plakat.
braucht, um sich zu zerset-zen?' gab es als Reaktion ein entsetztes Gesicht", erzahlt die Diplom-Designerin. So entstand die Idee fur das Schild - das ganz bewusst kein weiteres Verbotsschild ist, sondem mit einem farbenfro-hen, spielerischen Design den

Besuchern illustrieren soil, was sie der Umwelt mit dem Mull antun.
  „Der Vize-Biirgermeister von Voula, Grigoris Konstantellos, war sofort von der Idee begeistert", erinnert sich die Deutsche. Den Entwurf stellte sie kostenlos zur Verfiigung, und ein Sponsor fur die Her-stellung der wetterfesten und graffiti-resistenten Schilder fand sich auch: Patric Vogel, Griechenland-Chef einer deutschen Elektronikkette, iibernahm die Produktions-kosten. Die ersten Reaktionen der Strandbesucher sind posi-tiv: „Viele bleiben stehen und studieren die Schilder, vor al-lem Kinder und Jugendliche", sagt Silvia Kramer. Inzwi-schen interessieren sich auch die Metropole Thessaloniki und Badeorte auf dem Pelo-ponnes fur ihre Schilder, die helfen sollen, griechische Strande sauber zu halten.
ZAHLEN UND FAKTEN
Eine Million Jahre
Was auf den Plakaten an Beispielen zu lesen ist: Eine Million Jahre dauert es, bis sich eine Glasflasche zer-setzt hat
250 Jahre uberdauert ein Plastikbecher.
Einem zuruckgelassenen Ba-deschuh begegnet man noch 80 Jahre spater. Immerhin bis zu fiinf Jahre uberdauert der Filter einer Zi-garettenkippe.
Die Diebe nicht noch ermuntern
S
eit zwolf Jahren pflegt Heike P. das Grab ihrer Schwiegermutter auf dem Hauptfriedhof am Freigra-fendamm. Der im Stadtteil Altenbochum gelegene Friedhof ist der groEte der Stadt. Vielleicht fiihlen sich Diebe wegen der GroEe des Areals dort besonders si-cher.
  Etwa seit einem halben Jahr beobachtet Heike P. eine Zunahme von Diebstah-len. „Immer wieder ver-schwinden Pflanzen vom Grab, die da keine zwei Tage gestanden haben." Da konne man nichts machen, horte sie beim Friedhofsamt, wo Heike P. das Problem schilderte, Was sie so nicht akzeptieren will. Sie hat An-zeige gegen Unbekannt er-stattet. Ohne groRe Hoff-nung auf einen Erfolg.
  „Aber man darf auch nicht alles nur hinnehmen, dann andert sich wirklich nichts", appelliert sie an an-dere Betroffene. Das sei ja wie eine nachtragliche Er-laubnis.
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